Still-Leben auf dem Ruhrschnellweg mit mehr als 2 Millionen Besuchern.

Eine logistische Meisterleistung ist das wohl aufwändigste Projekt von Ruhr.2010. Die Hauptverkehrsader des Ruhrgebietes war auf 60 Kilometer gesperrt und statt Autos im obligatorischen Stau standen auf der ganzen Strecke Tische, die eine lange Tafel ergeben. Passend zur Kulturhauptstadt waren die Tische an Menschen vermietet, die kulturelle Darbietung jeglicher Art zugesagt haben.

Damit das, was konsumiert wird und den natürlichen Weg der Verdauung geht, auch umweltgerecht entsorgt wird, standen auf der Strecke 3.000 mobile Sanitäreinrichtungen. Neben den bekannten Toilettenhäuschen stellt der Spezialist TOI TOI und DIXI Sanitärsysteme GmbH auch Urinale für das kleine, schnelle Geschäft der Herren. So bleibt mehr umbauter Raum für die weiblichen Besucher und die zahlreichen Kinder.

Statt der erwarteten eine Million Besucher waren laut Veranstalter knapp drei Millionen Menschen auf der gesperrten Autobahn, die sogar teilweise aus Sicherheitsgründen für Fußgänger und Radler gesperrt werden musste.

200 TOI TOI und DIXI-Mitarbeiter kümmerten sich mitten in der Hochsaison zusätzlich um dieses Event. Aus ganz Europa wurden Kabinen herbeigeschafft, da im Sommer auch ohne die A 40-Sperrung die Auslastung nahezu bei 100 Prozent liegt. Marc Brameier, einer der Projektleiter des Großevents bei TOI TOI und DIXI: „Wir hatten seit Monaten geplant und organisiert, so dass in der kurzen Nacht vom 17. auf den 18. Juli alles termingerecht aufgestellt werden konnte. Unser Stand-by-Service hatte am Sonntag alle Hände voll zu tun, denn drei Mal so viele Besucher als vorausgesagt besuchten unsere Toiletten“.

Zurück